Bauholz Göttken

Bau(schnitt)holz ist in der Regel Weichholz aus Bäumen wie z.B. Fichte, Tanne oder Kiefer. Es wird hauptsächlich für Dachstühle und untergeordnete Konstruktionen verwendet. Es ist nicht maßhaltig und muß zwingend gegen Frischholzinsekten mit einer Borsalzlösung imprägniert werden. Bauhölzer ohne Imprägnierung findet man häufig bei Einschal- und Betonierarbeiten und im Palettenbau. Heute muß Bauholz technisch getrocknet werden, da es nach DIN nur mit unter 20% Holzfeuchte eingebaut werden darf. Der technische Aufwand hierfür ist aufwändig. Getrocknete Hölzer sind oft krumm und windschief.

Vorteile:

  • geringer Preis
  • Verfügbarkeit

Nachteile:

  • lt. DIN nur trocken einzubauen
  • neigt zu Rissen bei der Trocknung
  • schwindet beim Trocknen (nicht maßhaltig)
  • sägerauh
  • chemischer Holzschutz
  • nass extrem schwer

Bauholz

Bauholz wird in die gängigen Sortierklassen S7, S10 und S13 eingestuft. Nach Vorgaben der DIN 4074-1:2008 ist es heute noch in Sortiment 1 und Sortiment 2 eingeteilt. Vereinfacht heißt das:

  • Sortiment 1: Holzfeuchte < 20%, trocken sortiert(nach Trocknung), sägerauh,
  • Sortiment 2: Holzfeuchte > 20%, nass sortiert, sägerauh

Bauholz_2

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